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Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

Die bereits angekündigten Konzerte und Termine finden Sie links in unserer Navigation unter Ankündigungen.



Unser nächstes Konzert:

 

Samstag, 5. November 2016

Das "Concertino" Chamber Orchestra

Johann Strauß: Ouvertüre Waldmeister

Camille Saint-Säens: Das Klavierkonzert Nr. 2, g-Moll

Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1, c-Moll, op. 68

Klavier: Susanna Artzt

Dirigent: Michael Maciaszczyk


Zu unserem Konzert am 5. November

Das Orchester Concertino wurde 2010 in Myślenice, einer Stadt in Südpolen naher der slowakischen Grenze gegründet. 2014 von Maestro Michael Maciaszczyk übernommen, begann ein künstlerischer Aufstieg, der das Ensemble mit bereits breitem Repertoire über die Grenzen hinaus bekannt machte und dem Orchester einen guten Ruf bescherte.

Als Johann Strauß 1894 mit der Komposition des Waldmeister begann, war er bereits  70 Jahre alt. Dennoch dirigierte er ein Jahr später bei der Uraufführung des Werkes im Theater an der Wien die Ouvertüre selbst. Das Werk – nicht so bekannt wie die meistgespielten Operetten – brachte es dennoch auf Anhieb auf 88 Aufführungen. Durch die ungebrochene Einfallskraft des Komponisten ist es erfüllt von bekannten Melodien, die in der Ouvertüre zusammengefasst sind mit den Trau, schau, wem, als beherrschendem Motiv.

Susanna Artzt bringt mit dem 2. Klavierkonzert, g-moll von Camille Saint-Säens ein virtuoses Werk im typischen klassischen Aufbau als Zwiesprache zwischen ­Orchester und Solisten. Dem ersten Satz mit Hauptthema im Klavier folgen ein luftiges Scherzo und ein schwungvoller Finalsatz.

Die bekannte 1. Sinfonie von Johannes Brahms ist wieder ein Werk, das Herbert von Karajan in seine Sammlung der hundert schönsten Konzerte aufgenommen hat. Ganz unter dem Einfluss von Beethoven schuf Brahms ein Werk, das – ebenfalls viersätzig - besonders dessen Schicksalssinfonie nahe kommt. Besonders der gewaltige Finalsatz führte dazu, dass das Werk von Hans von Bülow als Beethovens 10. bezeichnet wurde. ­­Das Werk, 1862 begonnen aber erst 1876 zur Uraufführung gebracht, wurde von den Zeitgenossen als eher traditionell betrachtet, wurde dann aber im 20. Jhdt. als wichtiger Schritt in Richtung einer Modernisierung und Ausdruckes gesellschaftlicher Wahrheiten, teils mit autobiographischen Hintergründen gedeutet.

                                                                                                                Miss.