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Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

Die bereits angekündigten Konzerte und Termine finden Sie links in unserer Navigation unter Ankündigungen.



Unser nächstes Konzert:

 

im Musikverein, Großer Saal, 19.30 Uhr


Donnerstag, 18. April 2019, 20:00 Uhr, Großer Saal/Sonderkonzert
Orchester der Karpaten Philharmonie, Masane Ota

Johannes Brahms: Ouverture "Tragische" d-moll op. 81

Franz Schubert: "8. Symphonie h-moll "Unvollendete"

Ludwig van Beethoven: "3. Symphonie "Eroica"

 



Ein Konzert, ganz im Zeichen der wiener Tradition. 

Brahms "tragische" Ouvertüre ist eine typische Konzert-Ouvertüre, also als eigenständiges Musikstück geplant.  Er wählte diese Bezeichnung, um den turbulenten, aufwühlenden Charakter dieses Stückes - jedoch ohne programmatischen Hintergrund - auszudrücken.

Schubert beschritt mit seiner 8. Symphonie neue Wege.  Es herrscht in diesem Stück eine lyrische Grundstimmung vor, die dazu führte, dass sie von Vielen als erste "romantische" Symphonie verstanden wird. Er hinterlegt dem Werk diesen Charakter, indem er von einer rein traditionellen Orchestrierung abgeht und die Instrumente danach auswählt, um einen gewünschten Klangcharakter zu erreichen - ebenfalls ein Vorgriff auf die Romantik.  Obwohl zeitlich nicht eingeschränkt, beendet Schubert das Werk 1822 inmitten der Skizzen für das Scherzo.

Beethovens "Eroica" ist ein monumentales Werk, das Beethovens mittlere Schaffensperiode einleitet. 1803-1804 geschrieben, liegt sie vollkommen in der klassischen Tradition, obwohl bereits Erweiterungsschritte in Bezug auf Form, Umfang und Harmonie gesetzt werden.  Sie steht damit an der Schwelle zur Romantik.  Viersätzig, etwa doppelt so lang wie traditionelle Symphonien enthält das Opus viele Rückgriffe auf Beethovens frühere  Kompositionen.  Die thematische Vielfalt des zweiten Satzes, die gleichzeitig eine breite Palette von Stimmungen ausdrückt, beginnend mit dem Trauermarsch bis hin zu den fröhlichen Dur-Episoden, die breite Ausarbeitung der Themen, die Intensität des Ausdrucks persönlicher Empfindung machen Beethovens 3. zu einem Meilenstein in der Weiterentwicklung der Musik.