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Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

Die bereits angekündigten Konzerte und Termine finden Sie links in unserer Navigation unter Ankündigungen.



Unser nächstes Konzert:

 


4. Konzert des 59. Zyklus wurde verschoben auf

Sonntag, 2. Mai 2021,

15:30 Uhr,  Großer Saal


Das zweite Konzert des 60. Zyklus findet am

Samstag, 7. November 2020

um 19:30 Uhr,  Großer Saal, statt:

Slowakische Philharmonie

Dirigent:  Leoš Svárovský

Violine:  Sophia Jaffé

Wolfgang Amadeus Mozart:  Ouverture zu Don Giovanni

Ludwig van Beethoven:  Violinkonzert in D-Dur, op. 61


Das 4. Abokonzert des 59. Zyklus musste auf Grund der durch das Corona Virus verursachten Situation auf den 2. Mai 2021 verschoben werden. Die Karten behalten für den neuen Termin ihre Gültigkeit.


Nach "Le nozze di Figaro" hat Mozert am "Don Giovanni" ein zweites Mal mit Lorenzo Da Ponte als Librettisten gearbeitet. Auch hier wählt Mozart wieder eine eindringliche und konzentrierte Musik-sprache mit ungewöhnlicher Instrumentierung: eine dominante Bläsergruppe und aus der traditionellen Bühnenmusik den Einsatz von Cembalo und Celli als Basso continuo. Dem Stoff des Don Giovanni geschuldet entsteht daraus eine dramaturgisch-psychologische Musiksprache, teils düster und voller Leidenschaft.

Sehr außergewöhnlich für eine Opera Buffa beginnt die Ouvertüre in Moll, was bei den Hörern des 19. Jahrhunderts als Charakterisierung des Werkes als düsterer und leidenschaftlicher Grundton sehr gut ankam. Zu Mozarts Zeit war d-Moll verbreitet im Einsatz zur Bezeichnung von Verzweiflung, Rache und Vergeltung – von Mozart schon in der Zauberflöte in Verwendung: ("Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen"). Für geübte, zeitgenössische Hörer war bereits damit der Hinweis auf ein tragisches Musikdrama gegeben.

Beethovens Violinkonzert in D-Dur entstand 1806 und wurde im Theater an der Wien uraufgeführt. Es gilt als eines der wichtigsten Werke der Violinliteratur. Wie das ganze Werk, ist speziell der Solopart besonders lyrisch und gefühlsbetont und findet eine unübertroffene Synthese des Instrumentes mit dem Orchester. Sofort nach der Eileitung und Themenvorstellung im ersten Satz folgt eine das Hauptthema aufgreifende, virtuose Kadenz. Nach der thematischen Auswertung mit der folgenden Reprise erklingt eine weitere, glänzende Kadenz. Der zweite Satz entspricht einer zärtlichen Romanze, die mit einer weiteren Kadenz in das Rondofinale überleitet. Die Solovioline übernimmt im anschließenden, technisch sehr anspruchsvollen dritten Satz die Führung. Nach dem sinfonischen Zwischengespräch erfolgt eine lyrische Episode in Moll. Schließlich erreicht die Violine im wieder aufgegriffenen Rondothema eine facettenreiche Brillianz.