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Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

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Unser nächstes Konzert:

 

Samstag, 8. April 2017

Slowakischen Philharmonie

Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn op. 56a

Johannes Brahms: Konzert für Violine und Orchester, D-Dur, op.77

Robert Schumann: Sinfonie Nr.2, C-Dur, op.61

Dirigent: Gerhard Lessky

Violine:  Andreas Janke



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Johannes Brahms, geboren 1833 in Hamburg, Komponist, Pianist und Dirigent ist der wichtigste Vertreter der deutschen Romantik. Durch die Einbeziehung auch klassischer Formen in sein Werk, gilt er als einer der bedeutendsten Komponisten der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Seine Bekanntschaften mit Joseph Joachim und Robert Schumann förderten seine Karriere so weit, dass er bereits 1872, als er endgültig nach Wien zog, allein von seiner kompositorischen Arbeit und den Auftritten als Pianist leben konnte.

1873, während eines Sommeraufenthaltes, entstanden die Variationen über ein Thema von Haydn, ein überaus bekanntes Werk. Das Thema entstammt den "Divertimenti", dürfte aber ursprünglich auf der Melodie eines Chorals zu Ehren des Antonius von Padua basieren. Brahms stellt das Thema vor, dann fügte er acht Variationen und schließlich ein Finale an.

Mit dem dreisätzigen Violinkonzert in D-Dur schuf Brahms – mit fachlicher Unterstützung von Joseph Joachim -  nicht nur einen wichtigen Teil seines eigenen Schaffens, sondern auch des Repertoires aller großen Violinsolisten. Der lange erste, epische Satz erinnert mit dem einfachen Dreiklangthema an seine zweite Sinfonie. Der zweite Satz ist in der Tradition der Klassik ruhig und lyrisch gehalten, der Finalsatz erinnert etwas an ungarische Tanzthemen. Wir hören als Solisten den jungen deutschen Geiger Andreas Janke, begleitet von der Slowakischen Philharmonie unter dem Dirigenten Gerhard Lessky.

Robert Schumann, 1810 in Sachsen geboren, gilt heute als einer der wichtigsten Komponisten der Romantik. Er bekam ab seinem 7. Lebensjahr Klavierunterricht, verfasste aber auch eine große Anzahl an Gedichten. Jedoch war er als überaus musischer Mensch immer wieder anfällig für Schwermut und psychische Probleme. Er selbst sagte über seine Sinfonie in C-Dur, dass sie – "1845 halb krank geschrieben" - ihn an seine "seltenen Seelenzustände" erinnere und meinte, dass man dies heraushören müsste. Seine zwei immer wieder auftretenden, unterschiedlichen Gemütszustände spiegeln sich in den unterschiedlichen Charakteren der einzelnen Themen wider. Dennoch ist dieses Werk trotz seiner Eigenwilligkeit ein großes Beispiel romantischen Musikschaffens.