Musik-der-Meister.at

Willkommen

Herzlich Willkommen auf der Internetseite

                Musik-der-Meister.at!

Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

Die bereits angekündigten Konzerte und Termine finden Sie links in unserer Navigation unter Ankündigungen.



Unser nächstes Konzert:

 

Sonntag, 25. September 2016,

Württembergische Philharmonie Reutlingen

Mieczyslaw Karlowicz: Bianca di Molena, Ouvertüre

Gaetano Donizetti: Concertino für Klarinette und Orcheste

Giuseppe Verdi / Luigi Bassi:  Concert Fantasia su temi dal  Rigoletto

Antonín Dvorak: Sinfonie Nr. 7, d-Moll, op. 70

Klarinette: Giampiero Sobrino

Dirigent: Michael Maciaszczyk


Zu unserem Konzert am 25. September

Die Württembergische Philharmonie Reutlingen unter Michael Maciaszcyk bietet ein sehr breitgefächertes Programm – weil aus unterschiedlichen Teilen Europas stammend, aber dennoch stimmiges – weil größtenteils aus dem Geist der Romantik entspringend.

Mieczyslaw Karlowicz, ein polnischer Komponist, hinterließ kein umfangreiches, aber doch bemerkenswertes Werk. Seine Ouvertüre zu "Bianco di Molena" ist ein ausdrucksvolles Beispiel der Spätromantik, beeinflusst durch die vielen Wohnorte seines Lebens.

Gaetano Donizettis Concertino für Klarinette und Orchester ist zwar erst Jahrzehnte nach Morzarts berühmten Vorbild entstanden, erinnert aber dennoch sofort und deutlich an dieses Werk. Vielleicht gerade deswegen hat es einen festen Platz im sonst hauptsächlich Opern umfassenden Werk Donizettis.

Luigi Bassi, ein Zeitgenosse Verdis, der leider sehr früh verstarb, war nicht nur Soloklarinettist an der Mailänder Scala sondern auch Komponist von fast 30 Werken für Klarinette, darunter 15 Fantasien über Opernwerke. Die bekannteste davon ist jene über Verdis Rigoletto, die uns die schönsten Melodien in konzentrierter Form, dargeboten von diesem ausdruckstarken Instrument zu Gehör bringt.

Dvorak befand sich bei der Komposition seiner 7. Sinfonie am Höhepunkt seines Schaffens, das Werk ist daher reifer und durchkomponierter als seine früheren. Wie fast alle seiner Sinfonien ist auch dieses Werk 4-sätzig mit einem düsteren Thema im ersten Satz, jedoch gefolgt von einem stimmungsvollen, pastoralen Seitenthema, was zu einem Kontrast zwischen diesen romantischen Gedanken führt. Der zweite Satz ist voll mit energiegeladenen, slawischen Klangkontrasten, während der dritte Satz wieder von der für Dvorak typischen, heimischen Tanzfolge geprägt ist. Der vierte Satz fasst vorerst die Gedanken des Werkes zusammen, erreicht in der Coda schließlich einen dramatischen Höhepunkt – nicht nur dieses Werkes sondern des gesamten thematischen Schaffens seiner Zeit.                                                                                                                Miss.