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Diese Seite versteht sich als Plattform für den Volksbildungskreis der unter anderem auch den klassischen Konzertzyklus "Musik der Meister" organisiert, dessen Konzerte im großen Saal des Wiener Musikvereinsgebäudes (Wien 1., Bösendorferstr. 12) aufgeführt werden.

Die bereits angekündigten Konzerte und Termine finden Sie links in unserer Navigation unter Ankündigungen.



Unser nächstes Konzert:

 

2, Freitag 10. November 2017

Karpaten Philharmonie

Edward Elgar: Polonia, symph. Vorspiel op. 76

Charles Camille Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2, in g-Moll

Peter Iljitsch Tschaikovski: Sinfonie Nr. 3, in d-Moll op. 29

Dirigent: Massimiliano Caldi

Klavier: Susanna Artzt


Polonia, symphonisches Vorspiel ist ein Werk von Edwin Elgar (1857 - 1934) mit Bezug zu Polen - nicht nur durch die Namensgebung und den Auftraggeber, dem polnischen Dirigenten Mlinarsky, sondern auch durch die Verwendung von Musikzitaten aus der polnischen Nationalhymne, polnischen Liedern, Themen von Chopin und Paderewski. 1915 in London uraufgeführt sollte es einen finanziellen Beitrag für einen Hilfsfonds zugunsten der Opfer des deutsch-russischen Krieges leisten. Obwohl Fantasien und Rhapsodien mit patriotischem Hintergrund nicht Sache Elgars waren, machte er für diesen Zweck eine Ausnahme. Nie von besonderem Erfolg gekrönt gewesen, ist das Werk - geschrieben für großes Orchester - dennoch auf Grund der Abfolge der gewählten Themen vom Aufbau her interessant.

Charles Camille Saint-Saëns
, geboren 1835 in Paris arbeitete ursprünglich als Pianist, Organist und Musikpädagoge und wurde bald zu einem wichtigen Komponisten der Romantik. Seine Bekanntheit wuchs mit dem Erscheinen seiner „großen zoologischen Fantasie“ Karneval der Tiere und der Oper Samson et Dalila.
Das 2. Klavierkonzert in g-Moll, op. 22, ist ein Werk, dessen Entstehen einem Konzert des russischen Pianisten Anton Rubinstein verdankt. Er plante, 1868 ein Konzert als Dirigent in Paris zu geben und bat Saint-Saëns, für diesen Anlass ein Werk hierfür zu komponieren. Daraufhin wurde das zweite Klavierkonzert in nur 17 Tagen geschrieben. Trotz der kurzen Entstehungszeit zeigt das Werk hohes kompositorisches Niveau und stellt einen Höhepunkt im Schaffen des Komponisten dar. Der formale Aufbau entspricht dabei ganz den Gepflogenheiten der klassischen Konzertliteratur, das Werk wurde aber anfangs vom Publikum abgelehnt.

Pjotr Iljitsch Tschaikowski, geboren 1840 in St. Petersburg, dessen Werke heute zu den bedeutendsten der Romantik zählen, die bereits zu seiner Lebenszeit weltbekannt wurden. Er gilt als der wichtigste Komponist Russlands im 19. Jahrhundert.
Seine Sinfonie Nr. 3 D-Dur op. 29, seine einzige fünfsätzige, wird als „Polnische“ bezeichnet, weil im Finalsatz eine Polonaise eingefügt ist. Oft wird daher auch behauptet, dass seine frühen Sinfonien den Charakter von Suiten hätten. Die Uraufführung fand 1875 in Moskau statt und wurde im Folgejahr von russischen Musikkritikern als das größte musikalische Ereignis des Jahrzehnts bezeichnet.